Zwieselbacher Rosskogel Freeride

Zwieselbacher Rosskogel (3.080 m) – variantenreich durch’s Kraspestal

Charakteristik:

Im Früh- und Hochwinter ist der Zwieselbacher Rosskogel der Playground einiger weniger Individualisten, denn sowohl in dessen Nordhängen als auch in den Osthängen der Kraspesspitze warten rassige Hänge, kupiertes Gelände und feine Felskanten zum Springen. Besten, unverspurten Powder gibt’s meist obendrauf im eiskalten Kraspestal. Im Frühjahr hingenen pilgern bei sicheren Firnverhältnissen die Massen hinauf zum Aussichtspunkt.

Strecke:

– ca. 1.450 hm und 17 km, gesamt ca. 5h, davon 4h zum Gipfel und 1h für die Abfahrt + Pausen

Anfahrt:

München – Garmisch – Sellrain – Weiler Haggen, einige Parkplätze ganz unten am Ende der Strasse

Tourenbeschreibung:

Vom Weiler Haggen (1.640 m) geht’s zunächst recht gemütlich entlang einer Forststrasse Richtung Süden, nach ca. 3 km trifft man auf eine kurze Klamm, deren Engstelle man am besten auf der Ostseite des Baches in steilen Spitzkehren überwindet. Alternativ führt westseitig etwas länger eine Forststrasse über den Felsriegel.

Anschliessend steigt man immer im Talgrund durchs eiskalte Kraspestal, überwindet eine weitere Engstelle auf 2.400 m und nach einem Steilaufschwung erreicht man auf 2.850 m den Kraspesferner. Ab hier kann man mit Sonne rechnen und über den sanft geneigten Ferner gelangt man zum Zwieselbacher Rosskogel (3.080 m). Da der Hauptgipfel meist recht abgeblasen ist, empfiehlt sich im Früh- und Hochwinter der gegenüberliegende Skigipfel mit südseitigem Rastplatz.

Die Abfahrt erfolgt zunächst über den Kraspesferner und die Steilstufe bis man auf ca. 2.700 m Skiers-left ins Variantengelände unterhalb der Kraspesspitze abbiegt. Hier warten 40° steile Hänge Rinnen und Mulden, felsdurchsetztes Gelände und breite Powderhänge, bis man auf ca. 2.100 m wieder auf die Aufstiegsspur trifft. Beim Aufstieg kann man sich hier bereits ein ganz gutes Bild machen.

Lohnenswert ist das Kraspestal auch als Rundtour vom Kühtai aus. Bis zur Kraspesspitze wie hier beschrieben und dann Abfahrt aus der Scharte zw. Kraspes- und Weitkarspitze in die genialen Osthänge des Kraspestal.

Condition Report vom 02.Dez.2017:

Wir war’n heut am Zwieselbacher Rosskogel unterwegs und ham uns a paar coole Lines reingezogen. Recht einsam ist’s um die Jahreszeit in der Stubaier Wildnis, dafür aber landschaftlich vom Feinsten und sehr weitläufig mit vielen Powdermöglichkeiten….

Die Conditions im Stubai sind recht ordentlich zur Zeit, wir ham uns gut amüsiert, aber sau kalt wars, allein -12°C im Tal, beim Hochgehen im Schatten gefühlt noch wesentlich kälter…

Im Kraspestal liegt merklich weniger Schnee, als im benachbarten Schöntal oder auf der Lampsenspitze. Insbesondere zwischen den beiden Zwingen heißt es höllisch aufpassen!

Dafür sind die Powderhänge gut gefüllt, der Wind war a bisserl drin, das hat unserer Session aber wenig geschadet, wir ham’s ordentlich stauben lassen. Geile Session war’s!

Bilder zu Zwieselbacher Rosskogel (3.080 m) – variantenreich durch’s Kraspestal:
Nach dem gemütlichen Warmlaufen entlang der Forststrasse geht's doch gleich mal ans Eigemachte: die Zwing muss überwunden werden, heute a gmahde Wiesn!

Nach dem gemütlichen Warmlaufen entlang der Forststrasse geht’s doch gleich mal ans Eigemachte: die Zwing muss überwunden werden, heute a gmahde Wiesn!

Dafür bekommt man gleich im Anschluss das tolle Variantengelände zu Gesicht...

Dafür bekommt man gleich im Anschluss das tolle Variantengelände zu Gesicht…

und nach der zweiten Zwing auch..

und nach der zweiten Zwing..

die tollen Osthänge der Kraspesspitze.

auch die tollen Osthänge der Kraspesspitze.

Endlich Sonne am Kraspesferner...

Nach einer Steilstufe erreicht man den Kraspesferner und wenig später den Skigipfel direkt gegenüber des Zwieselbacher.

Direkt am Skigipfel des Zwieselbacher Rosskogel lohnt es sich auch a mal an Blick hinter die Kante zu werfen...

Nach einem Blick hinter die Kante des Skigipfel läuft’s…

dennn jetzt geht's in langen Radien...

unterhalb des Zwieselbacher Rosskogel in langen Radien…

auf den Kraspesferner...

runter zum Kraspesferner…

und mit viel Speed...

und mit viel Speed…

in die Steilstufe.

erreicht man die Steilstufe.

Faceshots nicht ausgeschlossen!

Faceshots nicht ausgeschlossen!

Skiers-left

Skiers-left…

und ab ins 40° steile Variantengelände...

ab ins 40° steile Variantengelände…

und in langen Radien raus ausm Tal. Mega, die wohl "coolste" Tour im Sellrain

und in langen Radien raus ausm Tal. Mega, die wohl „coolste“ Tour im Sellrain.

Damit muss man im Früh- und Hochwinter auch rechnen, die Bäche sind noch nicht zu!

Damit muss man im Früh- und Hochwinter auch rechnen, die Bäche sind noch nicht zu!

GPX-Track zu Zwieselbacher Rosskogel (3.080 m) – variantenreich durch’s Kraspestal:
Gesamtstrecke: 8.97 km
Maximale Höhe: 3042 m
Minimale Höhe: 1643 m
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