Der Pizzo Leone (1.659 m) am Westufer des Lago Maggiore bietet Mountainbikern eine spektakuläre Aussicht und ein anspruchsvolles Trail-Erlebnis. Mit Blick bis ins Wallis und über den gesamten Lago Maggiore vereint der Trail am Pizzo Leone Flow und herausfordernde technische Passagen. Nach dem Gipfel mit luftigen Mulattieras zieht sich der Trail ins Centovalli hinab – perfekt für erfahrene Biker, die TechFlow und hardcore Passagen suchen.
Streckeninformationen
- Gesamtdistanz: ca. 30 km
- Höhenmeter: ca. 1.400 hm
- Schwierigkeit: Anfangs flowig im S1/S2-Bereich, zunehmend anspruchsvoll mit S2/S3-Passagen, steilen Felsstufen und S4-Spitzkehren.
- Beste Jahreszeit: Frühjahr bis Herbst; ideal bei trockenen Bedingungen für optimalen Grip auf steinigem und wurzeligem Untergrund.
Tourbeschreibung
Auffahrt zum Pizzo Leone
Der Startpunkt liegt im Centovalli unterhalb von Intragna (270 m). Die Auffahrt führt über Golino und Arcegno (400 m) auf die Südseite des Pizzo Leone. An der Aussichtspunkt „Via ai Monti“ über Ascona genießt man bereits erste Panoramablicke auf den See. Die Teerstraße führt weiter über die Corona dei Pinci bis zur Passhöhe auf 1.300 m. Hier beginnt ein 350 hm Trail-Uphill zur Alpe di Naccio, bei dem das Bike größtenteils getragen/geschoben werden muss.
Abfahrt über die Mulattieras
Der Abstieg vom Pizzo Leone bietet eine der spektakulärsten Abfahrten der Region: Zu Beginn startet der Trail flowig (S1/S2) mit Blick auf den See und führt bis zum Gipfel der Alpe di Naccio. Ab dort bieten sich zwei Abfahrtsmöglichkeiten:
Trail über Rasa ins Centovalli
Dieser Trailabschnitt ist der Höhepunkt der Tour. Der zunächst flowige S2-Trail wechselt bald in einen anspruchsvollen Mulattiera, der bis nach Rasa (900 m) führt. Hier warten S3-Passagen, steile Felstreppen, hohe Fels- und Wurzelstufen und verblockte Spitzkehren (S4) auf Biker, die eine echte Herausforderung suchen.
Trails
- Pizzo Leone – Alpe di Naccio: Flowige Abschnitte mit Seeblick, Wurzeln und Felsstufen (S1/S2).
- Alpe di Naccio – Rasa: Technischer Mulattiera (S2/S3) mit felsigen und wurzeligen Passagen.
- Rasa – Centovalli: Anspruchsvolle S3/S4-Abschnitte mit Felstreppen und Spitzkehren; einer der besten Mulattiera der Region.
Hinweise zur Tour
Oberhalb der Alpe di Naccio gibt es einen Trinkbrunnen, ideal zum Auffüllen der Wasservorräte. Die Route erfordert fortgeschrittene Technik und Ausdauer; am Ende der Tour sind nochmals 60 hm per Tragen erforderlich.
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