Drop-In Sets – der neue Standard bei Freeride.Today

Drop-In Sets – der neue Standard bei Freeride.Today

Eine GPX-Tour zeigt einen Weg. Ein Drop-In Set erschließt eine ganze Region.

Mountainbiker haben heute kein Informationsproblem.

Trailplattformen, OpenStreetMap, Tourenportale, Apps und lokale Angebote zeigen tausende Wege und Touren. In vielen bekannten MTB-Regionen ist praktisch jeder relevante Trail irgendwo dokumentiert.

Das eigentliche Problem ist ein anderes:

Wo anfangen?
Wo liegen die besten Traileinstiege?

Genau dafür gibt es die Freeride.Today Drop-In Sets.

Von tausenden Lines zu wenigen Einstiegen

Ein gutes Beispiel ist die ligurische Küste.

Zwischen Sanremo und La Spezia erstreckt sich über mehrere hundert Kilometer einer der vielfältigsten MTB-Räume Südeuropas. Von mediterranen Küstentrails führen die Berge innerhalb kurzer Distanz hinauf auf die Höhenzüge des Ligurischen Apennins.

Dazwischen liegen tausende fahrbare Wege, alte Militärstraßen, Waldtrails, historische Verbindungen und die Alta Via dei Monti Liguri als übergeordnete Gebirgsachse.

Man könnte daraus hunderte einzelne GPX-Touren erstellen.

Freeride.Today macht das Gegenteil.

→ MTB Spotguide Ligurien

Der Raum wird in fünf operative Drop-In Sets gegliedert:

→ Sanremo · Valle Argentina
→ Finale Ligure
→ Savona · Varazze · Arenzano
→ Genua
→ Cinque Terre

Aus tausenden möglichen Lines werden damit rund 60 ausgewählte Einstiegspunkte.

Nicht 60 vorgeschriebene Touren.

60 Punkte, von denen aus sich der Geländeraum erschließen lässt.

Was ist ein Drop-In Point?

Ein Drop-In Point markiert einen strategisch sinnvollen Einstieg in einen Trail- oder Geländeraum.

Das kann ein Gipfel sein, ein Pass, eine Bergstation, ein hoher Straßenpunkt, ein Trailcluster oder ein wichtiger Übergang.

Der entscheidende Unterschied zur klassischen Tour:

Eine Tour sagt:

Folge diesem Track.

Ein Drop-In sagt:

Hier lohnt es sich anzufangen.

Die vollständige Karte bleibt erhalten. Wege und Trails werden nicht auf eine vorgegebene Linie reduziert.

Warum keine 2.500 Touren?

Weil mehr Touren nicht automatisch bessere Entscheidungen bedeuten.

Wer in einer Region 50, 100 oder 200 Touren angezeigt bekommt, muss immer noch herausfinden, welche davon zur eigenen Unternehmung passt.

Hinzu kommt: Viele Touren unterscheiden sich nur durch andere Kombinationen derselben Wege.

Drop-In Sets drehen dieses Prinzip um.

Statt jede mögliche Kombination vorher als eigene Tour zu veröffentlichen, identifiziert Freeride.Today die entscheidenden Zugangspunkte des Geländes.

Von dort können unterschiedliche Lines, Übergänge und Rückwege kombiniert werden.

Eine Tour ist eine Möglichkeit.Ein Drop-In eröffnet Möglichkeiten.

Die Karte bleibt vollständig

Reduktion bedeutet bei Freeride.Today nicht, Trails auszublenden.

Die MTB Map zeigt das vorhandene Wegenetz auf Basis von OpenStreetMap. Damit bleibt der gesamte Möglichkeitsraum sichtbar.

Das Drop-In Set legt lediglich eine zusätzliche Entscheidungsebene darüber.

Map → alle Lines
Drop-In Set → relevante Einstiege

Das ist der Kern des Systems:

Alle Lines. Wenige Entscheidungen.

Navigation bleibt frei

Auch nach dem Drop-In schreibt Freeride.Today keine Route vor.

Die Drop-In Points können in OsmAnd geladen werden. Dort lassen sich Anfahrt, Uphill und Zwischenziele selbst routen. Am Einstieg bleibt die Wahl der sichtbaren Trails und Verbindungen beim Nutzer.

Damit werden Karte, Routing und Offline-Navigation zu Werkzeugen – nicht zum eigentlichen Produkt.

Freeride.Today übernimmt die Aufgabe davor:

Selektion.

Wo Drop-In Sets besonders sinnvoll sind

Je größer und unübersichtlicher ein MTB-Raum wird, desto größer ist ihr Nutzen.

Oberbayern reicht beispielsweise vom Wendelstein über Tegernsee und Isarwinkel bis ins Karwendel und Wetterstein. Graubünden besteht aus völlig unterschiedlichen Geländeräumen zwischen Churer Rheintal, Davos, Flims, Oberengadin und Val Müstair.

Eine lange Liste einzelner Touren beschreibt solche Räume nur unzureichend.

Drop-In Sets machen ihre Struktur sichtbar.

Bei kleinen oder ohnehin offensichtlichen Trailräumen braucht es dagegen nicht zwingend ein eigenes Set.

Selektion bedeutet auch, nichts hinzuzufügen, wenn es nichts zu selektieren gibt

Der neue Standard bei Freeride.Today

Die Produktlogik wird damit immer klarer:

Conditions
Wann und in welchem Alpenraum macht eine Unternehmung Sinn?

Spotguide
Welcher Geländeraum passt?

Drop-In Set
Wo sind die relevanten Einstiege?

MTB Map
Welche Lines und Verbindungen gibt es?

OsmAnd
Wie komme ich hin und wie navigiere ich?

Unternehmung planen

Referenz-Touren können zusätzlich zeigen, wie einzelne Drop-Ins und Verbindungen zu einer vollständigen Unternehmung kombiniert werden.

Sie bleiben aber Referenzen – nicht der Ausgangspunkt des Systems.

Selektion ist alles

Digitale Karten werden immer besser. Routing wird immer besser. Offline-Navigation ist längst verfügbar. Und an fahrbaren Wegen und GPX-Tracks herrscht kein Mangel.

Der knappe Faktor ist deshalb nicht mehr Information.

Der knappe Faktor ist die Entscheidung.

Genau dafür sind die Drop-In Sets gemacht.

Nicht mehr Touren.
 Nicht weniger Möglichkeiten.
 Weniger Suche.

Freeride.Today

Alle Lines. Wenige Entscheidungen.

Ressourcen

→ Map und Navigation einrichten
→ Navigation mit Drop-In Sets

Veröffentlicht in Freeride Mag.