Grubereck Trail

Grubereck Trail, Spitzkehren-Orgie am Tegernsee

Charakteristik:

Der Grubereck Trail gehöhrt zu den schwereren Trails in der Tegernseer Region. Steile, verblockte Spitzkehren, rumpelige Traversen und immer wieder Spitzkehren, Spitzkehren und Spitzkehren fordern sowohl Technik als auch Kondition. Wer sich im S3 Gelände wohlfühlt und das Umsetzen beherrscht, dem wird der Trail ein dickes Grinsen ins Gesicht zaubern. Ein fantastischer, süd-westseitiger Trail in allerfeinster, oberbayrischer Landschaft.

Trails:

– Grubereck Trail: 850 tm S3, zu Beginn stark verblockte Traversen und steile Spitzkehren, mehrere S4 Stellen und eine Schlüssel-S5-Stelle, sehr grober tlw. lehmiger, mit großen Steinen und Felsen durchsetzter Untergrund, ab der Ableitn Alm dann grober Lago-Schotter mit einer Unzahl an Spitzkehren, die meist nur mit Versetzen zu befahren sind.
– Gesamtstrecke: 900 hm, 14 km, davon 550 hm Treten, 350 hm Tragen

Anfahrtsbeschreibung:

München – Tegernsee – Wildbadkreuth, kostenpflichtiger Parkplatz

Wegbeschreibung:

Vom Parkplatz in Wildbadkreuth (800 m) lässt man’s gemütlich entlang der Weissach runter nach Kreuth rollen, an der Riedlerbrücke geht’s dann hoch über eine gut zu befahrende Forststrasse bis auf 1.320 m. Dort schultert man das Bike und gelangt über einen wurzeligen Waldweg hoch bis zum Grubereck (1.664 m). Über einen flachen Bergrücken quert man jetzt noch ein Stück nach Süd-Westen bis der Trail beginnt. Westseitig zackt man sich steil runter und erreicht über die Ableitn Alm und die Scheurer Alm die Talsole. Der BaySF Bike-Trail zum Parkplatz ist nicht zu übersehen.

Hinweise zu Grubereck Trail, Spitzkehren-Orgie am Tegernsee:

Eine Einkehrmöglichkeit gibt’s an der Schwaigeralm am Ende des Trails. Der Betreiber der Ableitn Alm ist Bikern nicht gerade wohl gesonnen, wer hitzigen Diskussionen bzgl. Betretungsrecht lieber aus dem Weg geht, sollte diesen Trail während der Almsaison von Mitte Juni bis Mitte Oktober besser nicht befahren (sh. Kommentare ganz unten). Alternativen auf der anderen Talseite:
Siebenhütten Trail
Bayrbachalm Trail

Bilder zu Grubereck Trail, Spitzkehren-Orgie am Tegernsee:
Am Grubereck startet der Trail und es geht stark verblockt gleich ans Eingemachte,

Am Grubereck startet der Trail und es geht stark verblockt gleich ans Eingemachte,

über schwere, steile Spitzkehren geht's die ersten 100 tm obi zur...

über schwere, steile Spitzkehren geht’s die ersten 100 tm obi zur…

mannshohen Schlüsselstelle.

Schlüsselstelle, einer mannshohen Felsstufe.

Über schrofig verblockte Passagen,

Über schrofig verblockte Passagen,

und zahlreiche rumpelige Spitzkehren erreicht man die ...

und zahlreiche rumpelige Spitzkehren erreicht man die …

urige Ableitn Alm.

urige Ableitn Alm.

Nachdem man das gröbste geschafft hat, fordert Spitzkehre um Spitzkehre..

Nachdem man das gröbste geschafft hat, fordert Spitzkehre um Spitzkehre..

allerfeinster Lagoschotter,

allerfeinster Lagoschotter…

den Rider...bis obi zum

und wieder Spitzkehre um Spitzkehre den Rider…bis obi zum…

BaySF Bike-Trail, der einen bis zur

BaySF Bike-Trail, der einen mit viel Up- and Down Flow direkt an der….

Schwaiger Alm bringt. Der Parkplatz ist nicht mehr weit!

Schwaiger Alm ausspuckt. Der Parkplatz ist nicht mehr weit;)

GPX-Track zu Grubereck Trail, Spitzkehren-Orgie am Tegernsee:
volle Distanz: 13.78 km
Maximale Höhe: 1666 m
Minimale Höhe: 777 m
Download
Posted in Freeride.MTB, Mangfall.

15 Comments

  1. Sehr endteusched.

    Eine elendige plagerei beim Tragestück. Wenn es dann endlich runter geht steht man vor einem total verblockten trail der weder flowing ist, spass macht und nur teilweise fahrbar ist.
    Der untere Abschnitt ist nix als loser schotter and ein paar Felsbrocken.

    Alles in allem bei weitem nicht die Mühen wert. Darüber hinaus stören wir als
    Biker die Natur und Ruhe dort.

    Es gibt viel besser Sachen zum fahren mit weniger Stress.

  2. Heieiei, hier nich mal die Lena von der Ableiten Alm. Hätte nicht gedacht dass mein Post so einen Ansturm auslöst. Ich habe tatsächlich keine Lust zu streiten, mit irgendwem. Ich habe auch überhaupt nichts gegen eine Handvoll RadlFahrer wie es die letzten Jahre wAr. Aber unsere Arbeit hier hat sich schon sehr erschwert seit dem Beitrag hier: es sind wirklich viele Biker unterWegs und das merkt man nicht nur am Radlwandertag hier sondern auch an den Wegen und zu guter Letzt ist auch eines unserer Schafe abgestürzt.
    Wir reparieren ständig Zäune und die Koimer gehen verloren.wir suchen viel und wollten eigentlich einen schönen Alm Sommer mit unserer kleinen Tochter verbringen.
    KURZ: wir sind die, bei denen man Guten Schafs Käse kaufen kann, die die Natur genau so schätzen wie ihr, die winke winke am Zaun mache, Fragen nach dem Weg beantworten und ganz sicher nicht streiten wollen. Wir fahren mit keine Bulldog (hallo!? Schon mal dagewesen), leben eigentlich in der Stadt und freuen uns über nette Leute. Oder RadlFahrer dies drauf haben (der Flori fährt in seiner Freizeit selber).
    Wir wären sehr froh wenn der Beitrag gelöscht würde, wenn keine Riesenklotze von Steine mehr in unseren Garten segeln wo unsere Tochter krabbelt, wenn ihr einach wo anders radln würdet.

    Hier gilt nicht meine persönlicHe Vorliebe sondern es ist ganz einfach so, dass Biker den Weidebetrieb über die Maße erschwert und hier steh ich, eine nette junge Frau, bei der man sObst Käse von einer aussterbenden (und jetzt um ein Exemplar geschrumpften) Haustierrasse kaufen kann, die gerne die Ruhe des Ortes mit jedermann teilt (der übrigens Privatgrund ist, und nein, nicht von uns, sondern wir si d angestellt).

    Also: Bitte kommt nicht
    Und sagt es euren Freunden

    • Hi Lena,
      ich weiß gar nicht, wo ich in deinem Text anfangen soll.
      „Hätte nicht gedacht dass mein Post so einen Ansturm auslöst. Ich habe tatsächlich keine Lust zu streiten, mit irgendwem. Ich habe auch überhaupt nichts gegen eine Handvoll RadlFahrer wie es die letzten Jahre wAr“
      – wir haben auch keine Lust zu streiten, aber wir haben ein Recht darauf die Wege schonend und mit Rücksicht zu nutzen

      „Aber unsere Arbeit hier hat sich schon sehr erschwert seit dem Beitrag hier: es sind wirklich viele Biker unterWegs und das merkt man nicht nur am Radlwandertag hier sondern auch an den Wegen und zu guter Letzt ist auch eines unserer Schafe abgestürzt.“
      – Das ist eine krasse Anschuldigung, die Du besser belegen solltest. Hast du den Verlust gemeldet? Kannst Du einwandfrei beweisen, dass ein Mountainbiker dafür verantwortlich war, oder ist das deine persönliche Überzeugung?
      „Wir reparieren ständig Zäune und die Koimer gehen verloren.wir suchen viel und wollten eigentlich einen schönen Alm Sommer mit unserer kleinen Tochter verbringen.“
      – ich seh da leider keinen Zusammenhang zwischen Mountainbikern und euren Zäunen. Wir wollen auch raus aus der Stadt und die Natur genießen.

      KURZ: Ich bin Veganer, dein Käse interessiert mich schon mal gar nicht. Des weiteren ist deine Meinung und die Argumentation die Du hier vorbringst auf äußerste naiv. Z. B. dein Freund fährt auch Mountainbike, aber der darf das, weil er gut ist. Who are you to judge???
      Rießenklötze von Steinen in eurem Garten gehen natürlich gar nicht und ich entschuldige mich gern für meine behinderten Artgenossen. Aber es gibt auch genug dumme Wanderer die die Dinger lostreten. Wenn ihr im Frühling in den Sozialen Netzwerken zu einem Trail Cleanup aufgerufen hättet, wäre der Weg wahrscheinlich jetzt in einem deutlich besseren Zustand egal ob Biker da waren oder nicht.
      Totzdem hast Du leider in keinster Weise das alleinige Recht auf Ruhe und Stille, nur weil Ihr im Sommer auf der Alm seits. Die meiste Zeit unter der Woche ist am Grubereck eigentlich niemand, also solltest Du dich besser nicht so aufregen. Und es gilt: Das Betretungsrecht schließt den Privatgrund ein, da hier ein Weg durch geht.
      Irgendwie kommst du mir leider wie der typische Münchner Hipster vor, der meint er bekommt 80km südlich von München sein Privatidyll am Berg und muss es mit niemandem teilen und hat auch sonst mit nix Stress außer seinen Viechern.
      Das Almleben ist hart. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Und ganz persöhnlich bin ich der Meinung, dass kleine Kinder da oben nix verloren haben, aber das kann man anders sehen.

      Eine schöne Zeit und ich hoffe wir sehen uns nie.

    • Grüß dich Lena,

      auf dem Weg von München zu eurer Alm kommt ihr genau bei mir vorbei. Ich habe zwei Kinder und will nur meine Ruhe. Könntet ihr es bitte unterlassen, zu eurer Alm zu fahren? Das stört. OK, nicht ihr alleine, täglich fahren hunderte mit genau der gleichen Motivation wie ihr in die Berge – keine 10m an meinen Kindern vorbei. Und dort in Bergen wollt IHR dann plötzlich geschützt sein?!

      Erkennt ihr eure widerliche narzisstische Einstellung?

      Wahlweise können wir tauschen: Ihr geht wieder in die Stadt zurück und ich nehme die Alm. Ich lasse sie zerfallen und gebe der Natur den Schandfleck zurück. Und bei mir fährt zumindest ein Auto weniger vorbei.

      Das mit der Anschuldigung, dass Biker oder Wanderer euch ein Tier in den Tod getrieben haben, stellt euch für mich ausserhalb unseres Rechtssystems. Und habt ihr für mich auch keinen Anspruch mehr auf irgendein Recht, wenn ihr es den Bikern und Wandern verwehrt.

      Typisch Stadtmenschen, die meinen aufs Land zu gehen und dann können sie alle mit ihrer scheinbaren Macht transalieren und alleine dort sein.

  3. servus,

    ich schreib da jetzt noch einmal was dazu und dann ist es mir egal.

    Zum vorletzten Punkt: Typische Localargumentation. Herruntergebrochen handelt es sich hierbei um Wissen, dass du dir angeeignet hast. Du bist natürlich nicht verpflichtet es zu teilen, aber wäre im Sinne aller, weil je mehr Wegerl/Trails bekannt sind, umso größer ist die Bikestreuung.

    Hier ein Gedankenexperiment zu deiner Argumentation:
    Man kann das aber natürlich auch umdrehen und ich, als Local im Krankenhaus, kann dich als Landei mit einem gebrochenen Schlüsselbein, einfach auch nur nach WHO regeln operieren und du fällst 9 Monate aus. Es kann mir keiner was, weil es der Standard ist. Die bessere Methode, die ich mir überlegt hab, spar ich mir für meine Mates auf und du schaust in die Röhre. Nicht so geil oder? Also pass besser auf, ob du mit deinem Wissen wirklich so geizen willst oder ob dir 3 andere Hansln aufm Trail nicht egal sind. Das kann sich schnell rächen.

    Zum letzten Punkt:
    Die Bauern, die ich kenne haben ihr Almvieh versichert. Die Versicherung zahlt aber nur den Verkaufspreis, nicht etwaige andere Verluste. Allerdings zahlt die auch wenn des Vieh ne Klippe runter gefallen ist, also allgemein bei „Totalschaden“.
    Kommt ein Tier durch höhere Gewalt um, also ein Fuchs/Bär/Wolf/, greift der Fonds vom LfU.
    Sonst ist es wie im echten Leben. Wenn der Downhiller dein Kalb über ne Klippe scheucht, ist das Sachbeschädigung und dafür kannst du ihn vollumfänglich haftbar machen. Allerdings wird dich der Richter fragen, warum du die Klippe nicht besser gesichert hast.

    Ich hab lang genug in Schliesee und Tölz gewohnt um jedes Stück Dreck da zu kennen und wos möglich ist, geb ich hier deswegen gern meinen Senf dazu, damit auch andere, die keine Zeit haben jeden Freitag Karten zu studieren um ne Tour zu planen, in den Genuss von Trails kommen. Außerdem sind die meisten Sachen hier konditionell so anstrengend, dass der gemeine Heizer eh nicht hoch kommt.

  4. @ALLE ich wollte niemanden angehen. Leben und Leben lassen.

    @nerdski Danke für Deine Antwort. Wenn es Dich interessiert, hier meine Antworten …

    DU
    „aber es ist im rechtlichen Rahmen und man hat sich damit ab zu finden“
    ICH
    das ist richtig PUNKT und unterschreibe ich hiermit. Man kann aber mit seinen Mitmenschen auch anders umgehen: Wenn Du mit Deinem Nachbarn gut auskommst, dann kannst Du auch mal eine Party feiern die bis weit nach Mitternacht geht. Wenn Du immer auf Dein Recht pochst dann feierst Du halt nur bis 10.

    DU
    „Interessant, dass du dich in keinster Weise auf die wesentliche Argumentation von Martin in beziehst.“
    ICH
    Du hast Recht ich habe Martin nicht erwähnt. Lena und Flori haben eine Bitte an die Leser von freeride.today gerichtet und DAV bzw. Gemeinde informiert. Martin hat die beiden daraufhin persönlich angegriffen. Ich möchte ihm nicht Unrecht tun (ich kenne ihn ja nicht) und verkneife mir daher einen Kommentar über seinen Ton.

    DU
    „Wenn man Weidetiere sieht, steigt man ab und schiebt. Das versteht sich von selber.“
    ICH
    für Dich und für mich, aber (so leider meine Beobachtung) nicht für alle.

    DU
    „Das Argument auf Grund von der Verfehlung einzelner ein Verbot für alle aus zu sprechen zieht leider nicht.“
    ICH
    ich gebe Dir Recht, weshalb (um bei deinem Beispiel zu bleiben) Anselm sich für die 30er Zone einsetzt (beide Seiten sollten aufeinander zugehen) ….

    DU
    „Ich hab leider kein Verständnis für deine Argumentation“
    ICH
    das macht nichts, jeder darf eine Meinung haben. Nicht jeder muss meine Nachvollziehen können. Genauso wie ich nicht jede Meinung nachvollziehen können muss.

    DU
    „Interessant, dass du dir als Local auf der Seite hier die Touren ziehst, es aber im Gegenzug anderen absprichst oder vor Nachahmern warnst.“
    ICH
    Erstens: das Portal ist echt gut gemacht, die meisten kommerziellen Guides (supertrailmap und co) können sich eine Scheibe abschneiden. Verfügbare Informationsquellen darf jeder nutzen, oder?
    Zweitens: Ich spreche niemandem ab (weder rechtlich noch moralisch) etwas zu veröffentlichen oder etwas nachzufahren. Jeder hat das Recht das zu handhaben wie er möchte. Es ist offensichtlich dass viele Nachfahrer eher zu Konflikten führen. Das kann auch zu generellen Lösungen führen (siehe Kletterregelungen in der Fränkischen oder Skitouren Regelungen auf Pisten und oder in Naturschutzgebieten). Bis dahin muss man den Konflikt halt aushalten.
    Drittens: ich für meinen Teil hänge die „Wegerl“ die ich kenne nicht an die große Glocke, damit ich (da konfliktscheu und egoistisch) noch möglichst lange auf Ihnen entspannt fahren kann. Jedem das Seine …

    DU
    „die von den restlichen Steuerzahlern eine substantielle Unterstützung bekommen“ …
    ICH
    Hmmm hier kenne ich mich nicht aus, Du scheinbar schon. Heisst das wenn (Jung)Vieh auf der Alm verunglückt, wird der entstandene Schaden IMMER 1:1 ersetzt (Zeitwert, Aufwand, Gewinnausfall, Wiederbeschaffung, …) egal warum? Oder ist der „Unternehmer“ in der „Beweispflicht“? Wenn Du was zum nachlesen für mich hättest wäre ich Dir sehr dankbar …

  5. servus local,

    ich beziehe mich auf das Betretungsrecht. Das ist rechtlich abgesichert und dazu gibt es mehrere Urteile.

    Interessant, dass du dich in keinster Weise auf die wesentliche Argumentation von Martin in beziehst.

    Interessant, dass du dir als Local auf der Seite hier die Touren ziehst, es aber im Gegenzug anderen absprichst oder vor Nachahmern warnst.

    Wenn man Weidetiere sieht, steigt man ab und schiebt. Das versteht sich von selber. Ich hab übrigens auch schon beobachtet, wie bei uns vorm Haus Leute mit 70 durch die 30er Zone fahren wenn die Kids grad spielen. Das Argument auf Grund von der Verfehlung einzelner ein Verbot für alle aus zu sprechen zieht leider nicht.

    Mir geht auch vieles, z.b. Heimspiele des TSV, die Afd, Vorurteile gegen Geflüchtete, gegen den Strich aber es ist im rechtlichen Rahmen und man hat sich damit ab zu finden.

    Ich hab leider kein Verständnis für deine Argumentation und auch nicht für Almbauern wie Lea und Flori, die von den restlichen Steuerzahlern eine substantielle Unterstützung bekommen. Auch für den Verlust von Weidevieh, z.b. durch nicht angeleinte Hunde.

    sorry.

  6. Hallo @all,

    ich bin Mountainbiker und ich tue mir immer schwer mit den Almbauern und Wanderen. Ich versuche Ihnen aus dem Weg zu gehen und möglichst nicht aufzufallen – sprich ich bin konfliktscheu.

    Ich bin kein Almbauer – nicht mal Bauer, und betrachte die Angestellten des Bayrischen Staatsforstes und Umweltbeauftragten der Landratsämter mit einer gewissen Skepsis. Für den normalen Bürger erscheinen manche Begründungen für Sperrungen ziemlich haarsträubend.

    ABER ich habe auch Beobachtungen gemacht (nicht hier am Grubereck) die in mir Verständnis aufkommen lassen: Eine Handvoll Biker fährt (mehr als flott) und jubelnd durch eine weidende Herde Jungvieh, welches in Panik gerät und davon galoppiert. In dieser Situation ist dem Vieh nichts passiert, aber eine Verletzung ist auf einer Alm mehr als dramatisch – wie soll man ein Tier im alpinen Gelände versorgen das ein gebrochenes Bein hat? Wie kann man es abtransportieren? (Hubschrauber?) Ich habe keine Ahnung, aber die Kosten die entstehen dürften nicht unerheblich sein. Ich gehe davon aus dass der Totalverlust eines Tieres mit einem niedrigen vierstelligen Betrag zu Buche schlägt und die Bergung wahrscheinlich nochmal ein paar Hunderter.

    @nerdski Was meinst Du ?
    – BayVerf Art 141 http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayVerf-141 oder
    – BayWaldG Art 13, Abschnitt 3 http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayWaldG-13 oder
    – BayNatSchG Abschnitt 6 http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG-G7
    Ich bin kein Anwalt aber ich finde nirgends eine BEVORZUGUNG der Erholungsuchenden, sondern lediglich ein Recht zur Erholung.

    @Andreas: Ich finde Deine Seite wirklich gut und habe mir mehr als eine Anregung geholt. Viele Nachfahrer bringen eben auch die Konflikte zu Tage.

    @Alle Ich bin auch Kletterer und als solcher weis ich dass solche Probleme (Stichwort Felssperrungen) lösbar sind. Auch die Skitourengeher standen vor Problemen die gelöst wurden. Es wird immer Starrköpfe auf beiden Seiten geben die keine Rücksicht nehmen wollen (ich meine Dich @Sebastian).

    Vor diesem Hintergrund kann ich eigentlich nur den Vorschlag von @Anselm unterstützen: Vor und nach der Weidesaison werden die beiden wahrscheinlich kein Problem mit uns haben. Sie haben wahrscheinlich auch kein Problem mit dem einem oder anderen Fahrer während des Weidebetriebs, aber mit Häufung und unangepassten Verhalten schon.

    Schlagt auf mich ein wenn Ihr wollt, ich habe Verständnis für Lena und Flori.

  7. Hallo Lena und Flori,
    Martin B. hat hier schon die wichtigsten Punkte aufgelistet.
    Hinzu kommt noch
    6. Laut der Bayerischen Verfassung sind die Berge zuallererst zur Erholung der Bevölkerung gedacht und nicht zur Bewirtschaftung.
    Es gibt dazu diverse Urteile und in der Sekunde, in der ich oben ein Schild sehe, wird ein weiteres hinzu kommen.
    Wirklich traurig, dass der Wirtschaftsfaktor Mountainbike noch nicht überall im Tegernseer Land angekommen ist. Dabei habt ihr mit Bionicon eine erfolgreiche Firma vor der Haustür.
    Ich bin wirklich gespannt, was der Tourismusverband dazu sagt.
    Ich werde mich so oder so nicht daran halten und freue mich auf eine Anzeige von euch. Das macht den Klageweg deutlich leichter. Ihr solltet mehr auf Konsens als auf Konfrontation setzen, aber diese Art der Konfliktlösung scheint euch fern zu sein.

    In diesem Sinne auf ein weiteres Miteinander,

    Ferdinand B.

  8. Lieber Flori und liebe Lena,

    da bleibt mein Mund offen. Ich bin kein „Mountainbiker“.
    1. Warum meint ihr, ihr und eure Viecher sind die Einzigen die zählen?
    2. Hat der liebe Gott euch die Alm, die Pacht, das Eigentum o.ä. persönlich vermacht? Woher nehmt ihr das Recht allein am Berg zu sein?
    3. Woher nehmt ihr die Behauptung, das Vieh erschreckt bei Bikern und nicht bei euch und nicht bei eurem Traktor und nicht bei Wanderern, nicht bei Fliegern, nicht an Silvester, nicht bei der Melkmaschine, nicht beim Transport, nicht beim trennen von der Mutterkuh, nicht beim Treiben, nicht bei Blitz und Donner?
    4. Unterschwellig höre ich, ihr und eure Viecher seid schützenswert?! Das kann ich nicht nachvollziehen. Der Berg sähe ohne eure Alm, ohne eure Massentierhaltung besser aus. Biker haben am wenigsten zum jetzigen Aussehen der Berge beigetragen. Hütten zu bauen war der erste Frevel, Wege dorthin der Zweite. Zentner schwere Tiere dahin zu befördern der Dritte. Zu Rohden der Vierte. Wieder Nadelwälder zu forsten, damit mehr Holz rausgeht der Fünfte. Der DAV der sechste. Wanderwege der Siebte. Und wir sind immer noch nicht bei Mountainbikern….
    5. Ihr wollt nur euer Terrain „Protektionieren“. Wie Kleingärtner. Tut mir leid. Wieder ein Punkt für mich, dass Bauern nur an sich selbst denken.

    Ein kleiner Tipp: Eine freundliche Bitte an die Wanderer und Biker, doch das Tier nicht zu stören und die Wege so zu belassen (ja, auch Wanderer mit Stöcken und Stollen zerstören Wege) wäre viel fruchtbarer.

  9. @Lena und Flori: Anstatt „zu belehren, zu streiten und Energie zu verschwenden“ und rechtlich schwer haltbare Sperrungen zu beantragen, solltet Ihr eher Kompromisse mit den Bikern suchen. Ein Kompromiss könnte so aussehen:
    Freiwilliger Befahrungsverzicht während der Almsaison (Juni, Juli, August) und eine gemeinsame Wegepflegeaktion mit den Bikern im Frühjahr.

    Herzliche Grüße aus dem Unterland,
    Anselm

  10. WIR, DIE SENNER VON DER URIGEN ABLEITEN ALM BITTEN DIESEN TRAIL NICHT MEHR ZU FAHREN!!!!!!!

    Weidebetrieb und Mountainbiking passt leider überhaupt nicht zusammen. Und wir und unser Vieh sind die Leidtragenden. Vieh erschrickt, Unfälle passieren, wir versuchen SchadensBegrenzung und sind doch seit neuestem damit beschäftigt, immer mehr RadlFahrer zu belehren, zu streiten und Energie zu verschwenden.

    BITTE habt Verständnis, dass hier nicht gefahren werden kann. Spitzkehren-Orgien und dergleichen könnt ihr wo oder wann anders ausleben. Ihr werdet immer mehr und es werden immer mehr Anfänger, die es leider gar nicht draufhaben und bremsen und bremsen und bremsen.

    Der Dav und die Gemeinde sind informiert: der Weg wird gesperrt.

    Flori und Lena von der Ableiten Alm

  11. einer meiner lieblingstrails. alternative auffahrt ist über den wallberg sommerweg und dann ostseitig am setzberg vorbei und dann dem grat wie hier folgen.

    der parkplatz an der wallbergbahn ist kostenlos.

    den trail auf keinen fall zu früh im jahr fahren. der zustieg kann bis weit in den mai hinein schneebedeckt sein…

Kommentar verfassen